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Dojozeit – Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen!

Es ist schon wieder soweit, Dojozeit.

 

Auch wenn wir es vielleicht noch nicht so wahrhaben wollen, die Dojozeit läutet den Winter ein. Was die Dojozeit eigentlich ist und wie du sie für dich nutzen kannst, erfährst du hier in diesem Artikel.

Was ist eigentlich die Dojozeit?

 

Ebenso wie bei uns gibt es in der TCM vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zwischen den Jahreszeiten liegen die jeweiligen Übergangszeiten, die sogenannten Dojozeiten. Diese dauern jeweils 18 Tage und sind dem Erdelement zugeordnet. Jedes Element hat dabei seine bestimmten Eigenschaften, Energien und Dynamik von Yin und Yang.

 

Dojozeit – ein sanfter Übergang

 

 

Die Dojozeiten kündigen den Wandel der Jahreszeiten an und ist eine sanfte Übergangszeit zwischen den Elementen. Eine Zeit um die alte Jahreszeit zu verabschieden und die neue willkommen zu heißen. Derzeit befinden wir uns also Mitten im Wandel vom Metallelement zum Wasserelement, also im Übergang von der Herbstzeit in den Winter. 

 


Frühling - Holzelement 

Dojozeit - Erdelement - 27.04. – 16.05.

Sommer - Feuerelement 

Dojozeit - Erdelement - 28.07. – 15.08.

Herbst - Metallelement 

Dojozeit - Erdelement – 28.10. – 15.11.

Winter - Wasserelement 

 

Dojozeit - Erdelement - 27.01. – 12.02.

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Du siehst, das Erdelement verkörpert dabei das Bindeglied zwischen den einzelnen Elementen.

 

Deine Mitte und die Dojo-Zeiten

 

Während den Dojozeiten herrscht also eine besondere Erdenergie.  

 

Das Erdelement folgt dabei dem müttlicherlichem Prinzip und ist das Bindeglied zwischen den Elementen. In der TCM spricht man auch gerne von der „der Mitte“ wenn es um unser Erdelement geht. 

 

Körperlich steht deine Mitte (das Erdelement) für Milz und Magen. Es steht für deine Verdauung und die Trennung von Reinem und Unreinen. Deine Mitte ist dafür zuständig, dass du frische Energie aus deiner täglichen Nahrung gewinnst (Verdauung).
Aber nicht nur deine Nahrung, sondern auch Gedanken, Emotionen und Erlebnisse müssen von deiner Mitte verdaut werden. Ist deine Mitte stark, wirst auch du - und auch die anderen Elemente - mit klare und frischer Energie versorgt. 

 

IST DEINE MITTE GESCHWÄCHT? 

 

Du bist, was du verdaust!

 

Schau dir bitte einmal das Bild rechts an. Kommt dir dieser Zustand bekannt vor?
Kennst du dieses Gefühl, wenn im Kopf einfach nur noch großes Chaos herrscht?

Wenn du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst und der Alltag nur noch auf "Autopiloten" läuft? 

 

Ist deine Mitte geschwächt, ist die Energie niedrig und trübe. Die Gedanken verknoten sich und wir können einfach nicht loslassen.

 

Häufiges Grübeln und Gedankenkreisen ist eines der Hauptsymptome einer geschwächten Mitte. Aber auch weitere Symptome deuten in der TCM auf eine geschwächte Mitte hin: 

  • ständige Müdigkeit,
  • Mittagstief,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • häufiges Grübeln und Sorgen,
  • starkes Verlangen nach Süßigkeiten,
  • gedanklich und emotional in der Vergangenheit festhalten,
  • aber auch die Neigung zu blauen Flecken, ein schwaches Bindegewebe und Verdauungsschwierigkeiten zählen in der TCM zu typischen Symptomen einer geschwächten Mitte.          

 

NUTZE DIE DOJOZEIT!

 

Der Dojokalender ist anhand von Naturbeobachtungen entstanden.

Ebenso wie die Bäume tun auch wir gut daran unnötigen Ballast abzulegen umso unsere Mitte zu stärken und uns auf den Winter vorzubereiten.

 

Körperliche Reinigung 

Auf körperlicher Ebene kannst du diese Zeit nutzen um trübe Energie, Schlacken und Gifte loszulassen. 

 

Mentale Klarheit 

Auf mentaler und emotionaler Ebene ist die Dojozeit eine gute Zeit für mehr Selbstfürsorge!
Zeit zum Loslassen, Zeit für einen klaren Geist und Frieden im Herzen! 

 

  • Wie ist dein derzeitiger Stand im Leben?
  • Gibt es Dinge die dich belasten und dir Kraft rauben? 
  • Wo sehnst du dich nach mehr Leichtigkeit? 

WAS DU TUN KANNST!

Kleine Schritte große Wirkung!

 

Auch bei der Ernährung ist es Zeit zum Nachspüren und lösen! 

 

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die Dojozeit für dich und deine Mitte zu nutzen.

Nicht immer kommt es dabei auf die Dauer an. Du musst nicht die vollen 18 Tage nutzen, auch einzelne Tage können eine große Wirkung haben. Jeder Tag ist ein guter Tag!

 

 

Es folgen nun ein paar Dinge, die deine Mitte schwächen und einige Vorschläge, wie du deine Mitte im Alltag unterstützen kannst. Wähle die Dinge aus, die am besten zu dir passen. Probiere dich aus und schaue, welche Veränderungen zu spürst und dabei entdeckst. 

 

Was die Mitte schwächt!

 

Eine Möglichkeit liegt darin, auf Lebensmittel zu verzichten die deine Mitte zusätzlich schwächen. Hierzu zählen vor allem Lebensmittel die stark befeuchtend, verschlackend oder säure bildend wirken. 

 

Willst du deiner Mitte etwas Gutes tun, verzichte z. B. auf

  • Zucker
  • Weißmehl
  • Milchprodukte (Milch, Joghurt, Käse)
  • stark verarbeitete Lebensmittel
  • Fastfood
  • zu viel Kaffee
  • Alkohol 
  • Stress
  • zu viel geistige Arbeit
  • zu spätes Essen 

 

Selbst kleine Schritte können hier eine große Wirkung haben!

 

Wenn dir das jetzt noch nicht genug ist, kommen hier nun noch 4 Tipps, wie du deine Mitte während der Dojozeit aktiv unterstützen kannst: 

 

  1. Beginne den Tag mit einem warmen Frühstück!
  2. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft! Regelmäßige Bewegung hilft die Energie zu mobilisieren. Bitte mache dich dabei frei von Gedanken wie Leistungssteigerung oder Kalorienverbrennung.  
  3. Vegetarische Pause! Lege einen vegetarischen oder auch veganen Tag ein und verzichte auf tierische Produkte!
    Grade Milchprodukte haben eine sehr befeuchtende Wirkung und können somit deine Mitte zusätzlich schwächen und Feuchtigkeit begünstigen. Achte die nächsten Tage mal auf deinen Konsum von Milch, Joghurt, Käse und Co. Wie häufig nimmst du diese Nahrungsmittel zu dir? Versuche diese zu reduzieren oder sogar ein paar Tage ganz darauf zu verzichteten.
    Wenn dir der generelle Verzicht auf tierische/Milchprodukte nicht zusagt, versuche zumindest am Abend auf tierische Produkte zu verzichten. 
  4. Trinke ausreichend! Achte auf eine ausreichende Trinkmenge, aber achte dabei auf deinen natürlichen Durst! Auch hier bringt es nicht viel, Unmengen an Flüssigkeit zu dir zu nehmen, wenn der Körper dadurch zusätzlich belastet wird! Der Verzicht auf stark befeuchtende Produkte kann dir übrigens dabei helfen dein gesundes Durstverhalten wieder anzuregen!
  5. Wähle ein leichtes Abendessen! Esse nicht zu spät und wähle lieber ein leichtes Abendessen. Super eignet sich hier eine leckere Suppe!

 

 

 

Nun erst einmal TIEF DURCHATMEN!

 

Jetzt hast du eine ganze Menge Info erhalten. Nicht alle wollen und müssen sofort umgesetzt werden. Probiere dich aus und sammle deine Erfahrungen! 

Wenn du noch Fragen zu deiner individuellen Dojozeit hast, freue ich mich auf deine Nachricht und deine Erfahrungsberichte!

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren, 

 

herzliche Grüße

 

Melina 


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