· 

Tipps für deine Dojozeit

Am 26. Januar hat die erste Dojozeit des Jahres begonnen. Wenn sie am 12.02.2019 endet läutet sie den Frühlingsbeginn ein. 

 

Nach dem Harmonieprinzp der TCM wollen wir Yin und Yang in Balance halten. Ein Blick nach draußen, auf die prächtige Schneelandschaft zeigt, dass die warmen Temperaturen noch etwas auf sich warten lassen. 

 

Bis dahin gilt es die kalten Füße und laufenden Nasen weiter zu pflegen.

 

Die Dojozeit ist dem Erdelement und damit unserer Mitte zugeordnet. In dieser Zeit ist unsere Mitte daher sehr empfänglich für positive Anreize. Eine gute Zeit dein Bewusstsein dafür zu schärfen, was deiner Mitte gut tut und was sie belastet/schwächt. 

 

1. Lass weg was dich beschwert

 

In der TCM zählen dazu vor allem stark befeuchtende Lebensmittel wie z. B. 

 

zu viele tierische Produkte, Milchprodukte wie Joghurt und Käse, Zucker und stark gezuckerte Lebensmittel, Süßigkeiten, (weißes) Mehl und stark verarbeitete Lebensmittel. 

 

Das hört sich jetzt viel an und tatsächlich, je nach Ernährungsgewohnheiten, kann es einen beträchtlichen Teil einnehmen. Umso mehr es ist, um größeren Vorteil kann eine Umstellung übrigens für dich bringen.

 

Denn du kannst die Dojozeit wunderbar dazu nutzen, deine Essengewohnheiten zu Wohlbefinden zu überprüfen und Änderungen vorzunehmen.   

 

2. Starke Mitte - lächelnder Bauch 

 

Unsere Mitte mag es warm und freut sich daher über wärmende und gekochte Lebensmittel. Gekochte Suppen und wärmende Eintöpfe streicheln deine Mitte und können ihr zu neuer Kraft helfen. 

 

3. Das Abendessen

 

"Frühstücke wie ein König, mittags wie ein Edelmann und abends wie ein Bettler."

 

Auch wenn es viele unterschiedliche Ernährungsempfehlungen gibt, gibt es beim Abendessen doch (größtenteils) Einigkeit. 

 

Das Abendessen darf ruhig etwas spärlicher ausfallen. Dies hilft dem Körper in der Nacht zu regenerieren.

 

Ersetze also dein Abendbrot durch eine leckere und wärmende Suppe.

 

Suppen sind leicht verdaulich, wärmen und spenden Kraft. Sie pflegen dadurch deine Verdauung (deine Mitte) ohne auf Kosten deines Qi zu gehen. 

 

Hier daher ein paar Suppenvorschläge

 

- klare Zwiebelsuppe mit Kurkuma und Curry

- Brokkolisuppe

- Hirsesuppe

- Champignonsuppe

- Rote Linsensuppe

- Karotten-Sellerie-Suppe

- Lauch-Suppe

 

4. Achte auf deine Gedanken 

 

Neben den ganzen Ernährungsempfehlungen ein wichtiger Tipp zum Schluss. 

 

Unsere Mitte ist nicht nur für die Verwertung unsere Nahrung sondern auch unserer Gefühl und Gedanken zuständig. 

 

Nutze die Dojozeit um auch deinen Gedanken einmal eine Pause zu gönnen und hier etwas aufzuräumen. 

 

Manchmal hängen wir so sehr in unserem Kopf und Gedanken feste, ohne unsere Gefühle dahinter überhaupt noch wahrzunehmen. 

Das Resultat Kopfkino, Gefühlschaos und endloses Gedankenwälzen. Das schwächt deine Mitte!

 

Gönn dir daher vor allem beim Essen auch mal eine Pause von deinen Problemen, Kopfkino und Co. 


Deine Mitte wird es dir danken! Gleichzeitig kann dir eine gestärkte Mitte dabei helfen klarer zu sehen und zu fühlen. 

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich über eine Erfahrungen!