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Der Sommer ist da, Tomantenzeit!

Jedes Jahr freue ich mich, wenn es an der Zeit ist, die eigenen Tomaten vom Balkon zu ernten. Unsere Honigtomaten sind klein, süß, lecker und ich liebe sie!

 

Wie die Wirkung von Tomaten in der TCM ist, wofür sie gut sind und wann Vorsicht geboten ist, erfahren sie hier:

Grade im Sommer, wenn die Hitze uns den Schweiß auf die Stirn treibt tun wir gut dran unsere Säfte zu pflegen.

In der TCM zählt unser Schweiß zum Yin mit seiner Substanz und seinen wertvollen Säften, welche im Sommer stark beansprucht werden können.

Ein Mangel an Säften kann dabei Trockenheit und Hitzesymptome hervorrufen, wie z. B. trockene/gerötete Augen, trockener Mund, trockene Haut etc.

 

Tomaten sind dabei das Mittel der Wahl und haben einen

 

- süßen bis sauren Geschmack (je nach Sorte)

 

- thermisch kühlende bis neutrale Wirkung (je nach Produkt und Zubereitung).

 

Sie sind damit nicht nur ein hervorragendes Yin-Aufbaumittel sondern helfen auch Hitze (innerlich wie äußerlich) zu kühlen.

 

Durch die Zubereitung kann die Wirkung der Tomate sowohl gemildert als auch verstärkt werden. So hat ein Tomatensalat (Rohkost) eine stärker kühlende Wirkung als eine gekochte Tomatensoße. Wird die Tomatensoße vielleicht noch  mit wärmenden Gewürzen, Zwiebeln und etwas Knoblauch ergänzt, können Säfte gepflegt werden, ohne das Yang zusätzlich zu schwächen.

 

Vorsicht bei Kälte und schwachem Yang!

 

Sollten Sie eine Abneigung gegen Kälte, Neigung zum Frieren, kalte Füße etc. haben, sollten Tomatenprodukte mit Vorsicht genossen und lieber mit wärmenden Lebensmittel und Zubereitungsarten kombinieren werden. (Das Gleiche gilt übrigens auch für die so beliebte Schlangengurke; auch sie hat zwar eine befeuchtende aber auch eine stark kühlende Wirkung.)

 

Wenn Sie mehr über die für Sie passende Ernährung erfahren wollen, probieren Sie doch mal meine TCM-Sommeraktion.

 

Ich wünsche Ihnen eine sonnige Restwoche,

 

herzliche Grüße

 

Melina Jankowski